Archangelsk, Hafenstadt im nördlichen Russland
Archangelsk ist eine Hafenstadt im Norden Russlands, die sich entlang beider Ufer der Nördlichen Dwina erstreckt, dort wo der Fluss ins Weiße Meer mündet. Die Stadt verteilt sich über eine Strecke von etwa vierzig Kilometern und verbindet Industrieanlagen mit Wohnvierteln und einer ausgedehnten Uferpromenade.
Die Siedlung entstand 1584 auf Befehl von Iwan IV als Neu-Cholmogory und entwickelte sich zum wichtigsten russischen Seehafen. Die Rolle als Haupttor zum Meer endete nach der Gründung von Sankt Petersburg.
Lokale Theater und Museen zeigen das Leben im russischen Norden durch Aufführungen und Ausstellungen, die das ganze Jahr über stattfinden. Besucher erleben in den Straßen und auf den Märkten die Traditionen einer Hafenstadt, wo Fischer und Händler weiterhin eine zentrale Rolle spielen.
Die Eisenbahnverbindung nach Moskau erleichtert die Anreise, während der Tiefwasserhafen das Stadtbild prägt. Besucher finden die Uferpromenade und zentrale Straßen leicht zu Fuß erreichbar, während die ausgedehnten Industriegebiete weniger für Erkundungen geeignet sind.
Die Stadt dient als westlicher Endpunkt der Nördlichen Seeroute und öffnet den direkten Seeweg in die Arktis. Im Sommer bleibt es hier lange hell, während im Winter die Sonne kaum über den Horizont steigt.
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