Petrosawodsk, Hauptstadt von Karelien, Nordwestrussland
Petrosawodsk erstreckt sich entlang des Westufers des Onegasees und zeigt eine Mischung aus sowjetischer Architektur, neueren Wohnblöcken und einzelnen Holzhäusern in den Randgebieten. Die Stadt breitet sich vom Seeufer nach innen aus, mit breiten Alleen, die durch Wohnviertel und Industriegebiete führen.
Die Siedlung entstand 1703, als Peter der Große hier eine Eisengießerei zur Herstellung von Kanonen und Ausrüstung für seine neue Baltische Flotte gründete. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sie sich von einem Industriestandort zu einem regionalen Zentrum mit Bildungseinrichtungen und Forschungseinrichtungen.
Das städtische Leben konzentriert sich auf die Uferpromenade am Onegasee, wo Einheimische abends spazieren gehen und sich in Parks versammeln. Karelische und russische Traditionen verschmelzen in alltäglichen Gewohnheiten, von der lokalen Küche bis zu den Kunsthandwerksmärkten, die zeitgenössische und traditionelle Arbeiten zeigen.
Züge verbinden die Stadt direkt mit Moskau, Sankt Petersburg und Murmansk, während Busse verschiedene Stadtteile miteinander verbinden. Das zentrale Uferviertel ist zu Fuß leicht zu erkunden, wobei die meisten Sehenswürdigkeiten entlang der Promenade konzentriert sind.
Schmiedeeiserne Gitter und Zierarbeiten aus den historischen Gießereien zieren heute noch Paläste und Uferstraßen in Sankt Petersburg. Viele dieser kunstvollen Stücke reisten Hunderte Kilometer über Land und Wasser, um prestigeträchtige Gebäude in der damaligen Hauptstadt des Russischen Reiches zu schmücken.
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