Oblast Pskow, Verwaltungsregion im Nordwesten Russlands
Pskov Oblast ist eine Verwaltungseinheit im Nordwesten Russlands, die an Lettland, Estland und Belarus grenzt. Das Gebiet erstreckt sich über Wälder, Ebenen und Seenlandschaften, wobei der Pskow-Peipussee zu den größten Binnengewässern Europas zählt.
Die Verwaltungseinheit wurde im August 1944 während des Zweiten Weltkriegs gebildet und fungierte seitdem als Grenzgebiet zu drei benachbarten Staaten. Die Grenzen haben sich über die Jahrzehnte kaum verändert, obwohl sich die politische Situation der Nachbarländer gewandelt hat.
Die Region unterhält 372 föderale Denkmäler, drei staatliche Museen mit acht Zweigstellen und 16 kommunale Einrichtungen für regionale Geschichte und Traditionen.
Das Gebiet ist über Straßen und Bahnlinien erreichbar, die die größeren Ortschaften miteinander verbinden. Wer die ländlichen Teile erkunden möchte, sollte mit unbefestigten Wegen und längeren Fahrzeiten zwischen den Dörfern rechnen.
Das Pskovo-Petscherski-Kloster liegt in einer Schlucht und ist seit dem 15. Jahrhundert ununterbrochen bewohnt. Die Mönche bewirtschaften bis heute eigene Felder und empfangen Pilger in den historischen Klostergebäuden.
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