Kostroma, Historische Stadt am Zusammenfluss von Wolga und Kostroma, Russland.
Kostroma liegt am Zusammenfluss von Wolga und Kostroma und erstreckt sich über beide Ufer mit breiten Straßen, die in einem radialen Muster auf den Fluss zulaufen. Die Stadt zeigt weiß verputzte Kirchen mit goldenen und grünen Kuppeln, niedrige Holzhäuser mit geschnitzten Fensterrahmen und mehrgeschossige Steinbauten, die das Zentrum bilden.
Ein Fürst gründete die Siedlung im 12. Jahrhundert als Grenzposten am Fluss, der rasch zur Handelsroute wurde. Jahrhunderte später wählte die Romanow-Dynastie die Stadt als Zufluchtsort, bevor sie den russischen Thron bestieg, was ihr eine besondere Stellung in der nationalen Geschichte verlieh.
Die Stadt bewahrt orthodoxe Traditionen, die sich in Klosterbesuchen und religiösen Prozessionen zeigen, die Einheimische und Pilger gleichermaßen anziehen. Viele Bewohner verbinden ihr Alltagsleben mit den historischen Gebäuden, in denen Handwerksateliers, kleine Geschäfte und Cafés entstanden sind, die einen Einblick in die russische Lebensweise bieten.
Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich im kompakten historischen Zentrum, das zu Fuß erkundet werden kann. Öffentliche Busse und Trolleybusse verbinden die Wohnviertel mit dem Bahnhof und dem Flussufer, sodass längere Strecken ohne eigenes Fahrzeug zurückgelegt werden können.
Ein Elchzuchtbetrieb außerhalb der Stadt hält halbzahme Elche und gewinnt deren Milch, die in der Volksmedizin Verwendung findet. Besucher können die Tiere in Gehegen beobachten und mehr über die ungewöhnliche Praxis der Elchhaltung erfahren, die nur an wenigen Orten weltweit existiert.
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