Oblast Woronesch, Verwaltungsregion im Südwesten Russlands.
Das Gebiet liegt in der südwestlichen Ebene Russlands und erstreckt sich über eine weite Fläche mit Flussläufen, Ackerland und bewaldeten Zonen. Die Verwaltung ist auf mehrere Dutzend Bezirke aufgeteilt, die Städte, Kleinstädte und ländliche Siedlungen umfassen.
Die Gebietsbildung erfolgte Mitte der 1930er Jahre, als die sowjetische Verwaltung die Region neu organisierte und städtische wie ländliche Bezirke zusammenfasste. In den folgenden Jahrzehnten wandelte sich die Wirtschaft von reiner Landwirtschaft hin zu Industrie und Maschinenbau.
Die Gegend trägt ihren Namen nach dem Fluss und der gleichnamigen Stadt, die beide seit Jahrhunderten das Leben der Bevölkerung prägen. Besucher sehen heute noch Dörfer und Kleinstädte, in denen Holzhäuser neben sowjetischen Wohnblöcken stehen und wo lokale Märkte Obst, Gemüse und selbstgemachte Lebensmittel anbieten.
Reisende erreichen die Region über Bahnverbindungen und Überlandstraßen, die von der Hauptstadt und anderen größeren Städten ausgehen. Die Entfernungen zwischen den Orten können erheblich sein, daher lohnt es sich, vorab die wichtigsten Ziele auszuwählen und genügend Zeit einzuplanen.
An einem archäologischen Fundort im Gebiet wurden Spuren menschlicher Besiedlung freigelegt, die mehrere Zehntausend Jahre zurückreichen und zu den ältesten in ganz Europa zählen. Forscher haben dort Überreste von Lagern und Werkzeugen entdeckt, die zeigen, wie frühe Gemeinschaften in der Eiszeit lebten.
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