Irkutsk, Regionale Hauptstadt in Ostsibirien, Russland
Irkutsk ist eine Großstadt in Ostsibirien und Hauptstadt der gleichnamigen Region am Ufer des Flusses Angara. Die Stadt liegt auf 440 Metern Höhe und ist von Bergen und dichten Wäldern umgeben.
Die Siedlung entstand 1661 als Fort Jandashski unter Jakov Pokhabov und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelsposten zwischen Russland und China. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Stadt ein Verbannungsort für politische Gefangene und Intellektuelle.
Die Stadt unterhält mehrere Theater, Konzertsäle und das Kunstmuseum mit Gemälden aus russischen und sibirischen Sammlungen. Besucher erleben hier eine lebendige Theatertradition, die bis heute das kulturelle Leben prägt und regelmäßig Einheimische wie Reisende anzieht.
Der internationale Flughafen verbindet Reisende mit Moskau, Sankt Petersburg und Zielen in Asien und dient als Tor zum Baikalsee. Die Stadt ist auch per Transsibirischer Eisenbahn erreichbar und liegt etwa 70 Kilometer westlich des Sees.
Im Winter sinken die Temperaturen auf minus 40 Grad Celsius, was die Bewohner zu speziellen Baumethoden für die Wärmedämmung geführt hat. Viele historische Holzhäuser besitzen doppelte Fenster und dicke Wände, um die extreme Kälte draußen zu halten.
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