Kstowo, Industriestadt in Oblast Nischni Nowgorod, Russland.
Kstovo liegt am rechten Ufer der Wolga und erstreckt sich über ein Gebiet mit Wohnvierteln und Industriezonen. Mehrere Stadtteile verteilen sich östlich und westlich entlang des Flusses, getrennt durch Produktionsanlagen und Grünflächen zwischen den Siedlungen.
Die Siedlung entstand im 14. Jahrhundert als Dorf und wurde nach dem Bau der Erdölraffinerie Nowogorkowski ab 1958 zu einer Industriestadt. Die Anlage zog Arbeiter an und verwandelte den Ort in ein modernes Zentrum mit Fabriken und Wohnblöcken.
Die Weltakademie für Sambo wurde 1964 gegründet und dient als wichtiger Ausbildungsort für Kämpfer und Trainer dieser russischen Kampfkunst. Hier finden regelmäßig Wettkämpfe und Lehrgänge statt, die Sportler aus verschiedenen Regionen zusammenbringen.
Die Autobahn M7 von Moskau nach Kasan führt durch die Gegend und ermöglicht die Anreise mit dem Auto oder Reisebus. Elektrozüge und regionale Busse verbinden die Stadt mit Nischni Nowgorod und anderen Orten der Umgebung.
Der Ortsname Kstowo stammt aus der mordwinischen Sprache und bedeutet Erdbeere. Diese sprachliche Herkunft erinnert an die ursprüngliche Bevölkerung der Gegend vor der industriellen Entwicklung.
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