Sapadnaja Dwina, Stadt in Russland
Zapadnaya Dvina ist eine Kleinstadt in der Region Twer im Westen Russlands, die am rechten Ufer des gleichnamigen Flusses liegt. Die Bebauung ist überwiegend niedrig, mit einfachen Wohn- und Geschäftsgebäuden, breiten Straßen und Grünflächen entlang des Ufers.
Die Stadt entstand im Jahr 1900, als die Eisenbahnlinie Moskau-Riga gebaut wurde und hier einen Haltepunkt erhielt. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie während der deutschen Besatzung schwer zerstört und danach vollständig neu aufgebaut.
Die Stadt verdankt ihren Namen dem Fluss, an dem sie liegt, und dieser Bezug ist im Alltag noch spürbar: Die Uferpromenade ist ein beliebter Treffpunkt. Die Nikolauskirche, die im frühen 21. Jahrhundert fertiggestellt wurde, ist das auffälligste Gebäude im Ortskern.
Die Stadt ist mit dem Zug erreichbar, da der Bahnhof an der Strecke Moskau-Riga liegt und regelmäßig bedient wird. Wer mit dem Auto anreist, findet die Stadt gut ausgeschildert von der nahe gelegenen Fernstraße Richtung Westen.
Im Stadtpark gibt es ein überdimensionales Schachbrett im Freien, auf dem Besucher mit großen Spielfiguren tatsächlich spielen können. Das Brett ist seit 1952 in Betrieb und gilt als eine der ältesten solchen Anlagen in kleinen russischen Städten.
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