Istra, Verwaltungszentrum in der Region Moskau, Russland
Istra ist eine Kleinstadt am Flussufer etwa 40 Kilometer westlich von Moskau im Bezirk Istrinsk der Oblast Moskau. Die Siedlung liegt an der Eisenbahnlinie zwischen Moskau und Riga und beherbergt mehrere Schulen, darunter eine Musikschule und ein pädagogisches College für die mehr als 35.000 Einwohner.
Die Siedlung wurde 1589 als Woskressenskoje gegründet und entwickelte sich zunächst als kleines religiöses Zentrum rund um ein Kloster. Im Jahr 1930 erhielt der Ort seinen heutigen Namen Istra, als religiöse Bezüge aus der früheren Bezeichnung Woskressensk entfernt wurden, und wurde später zu einem Forschungsstandort für Elektrotechnik.
Die Siedlung trägt ihren Namen vom Fluss Istra, der durch das Zentrum fließt und jahrhundertelang die Entwicklung der Region prägte. Besucher finden heute mehrere orthodoxe Kirchen im Ort, die an Sonntagen und während der Feste von Einheimischen besucht werden und Einblicke in das religiöse Leben der Bewohner geben.
Vom Zentrum Moskaus erreicht man die Kleinstadt mit der Regionalbahn in etwa einer Stunde, wobei Züge regelmäßig vom Rigaer Bahnhof abfahren. Wer das nahegelegene Kloster besuchen möchte, sollte für den Fußweg vom Bahnhof etwa 20 Minuten einplanen und auf unebene Wege im Außenbereich achten.
In den Wäldern rund um die Siedlung befinden sich mehrere Forschungseinrichtungen für Energietechnik, die seit der Sowjetzeit weiter betrieben werden. Besucher bemerken auf Spaziergängen manchmal alte Prüfstände und technische Anlagen entlang der bewaldeten Wege, die an die wissenschaftliche Vergangenheit des Ortes erinnern.
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