Ischim, Verwaltungszentrum in Oblast Tjumen, Russland
Ishim liegt am Ufer des gleichnamigen Flusses und erstreckt sich über flaches Gelände im westlichen Teil Sibiriens. Die Stadt fungiert als Verkehrsknotenpunkt mit direktem Zugang zu mehreren überregionalen Routen.
Eine kleine Siedlung entstand hier in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und entwickelte sich rasch zu einem Handelszentrum. Katharina die Große verlieh dem Ort Stadtrechte und gab ihm seinen heutigen Namen im späten 18. Jahrhundert.
Die Nikolskaja-Handelsmesse, 1721 von Peter dem Großen gegründet, entwickelte sich zu einem zentralen Wirtschaftsereignis für den regionalen Handel in Sibirien.
Die Stadt liegt nahe der Fernstraße M51 und dient als Zwischenstopp auf Reisen zwischen Westsibirien und Zentralrussland. Wintermonate bringen niedrige Temperaturen mit sich, daher empfiehlt sich ein Besuch zwischen Mai und September.
Der Name der Stadt stammt vom Fluss Ishim, dessen Name wiederum auf das tatarische Wort für durchströmtes Gebiet zurückgeht. Trotz extremer Wintertemperaturen bleibt die Bevölkerungszahl seit Jahrzehnten bemerkenswert konstant.
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