Anapa, Kurort in Krasnodar Krai, Russland.
Anapa ist eine Küstenstadt am Schwarzen Meer im Süden Russlands, deren breite Sandstrände sich über mehrere Kilometer erstrecken. Das Wasser bleibt nah am Ufer flach genug zum Stehen und erwärmt sich in den Sommermonaten schnell.
Auf dem Gebiet stand einst die griechische Kolonie Gorgippia, die im 4. Jahrhundert vor Christus gegründet wurde. Russland errichtete hier 1781 eine Festung und baute den Ort später zu einem Hafen aus.
An den Stränden entstehen während der Badesaison lebhafte Szenen mit improvisierten Ballspielen und Picknicks direkt am Wasser. Die örtliche Bevölkerung nutzt das flache Meer zum gemeinsamen Baden und geselligen Zusammensein, besonders an Abenden, wenn Familien erst nach Sonnenuntergang eintreffen.
Mehrere Gesundheitszentren nutzen örtliche Mineralquellen und Heilschlamm für Behandlungen, die über die gesamte Saison angeboten werden. Die beste Reisezeit liegt zwischen Juni und September, wenn das Wasser angenehme Badetemperaturen erreicht.
Über eine Strecke von mehr als 40 Kilometern wechseln sich feinkörnige Sandabschnitte mit Kiesbereichen ab, ohne klare Grenzen zwischen den beiden Typen. An manchen Stellen kann man beim Spaziergang innerhalb weniger Meter von Sand auf runde Steine treten.
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