Bitza-Park, Naturschutzgebiet im Südwesten von Moskau, Russland.
Bitsa Park ist ein Schutzgebiet im Südwesten von Moskau, das sich über zehn Kilometer erstreckt und von zwei Flüssen durchzogen wird. Das Gelände umfasst Waldgebiete, offene Wiesen und sanfte Hügel, die durch ein Netz aus Wegen miteinander verbunden sind.
Die Hügelgräber der Wjatitschen aus dem 11. und 12. Jahrhundert belegen die frühe Besiedlung dieser Waldlandschaft. Das Anwesen Uzkoye entstand im 16. Jahrhundert und wurde später zu einem Treffpunkt für Intellektuelle.
Der Name des Parks leitet sich vom Fluss Bitsa ab, der durch das Waldgebiet fließt und dessen Ufer heute von Spaziergängern und Skiläufern genutzt werden. Die Besucher folgen oft den alten Pfaden, die früher Dörfer miteinander verbanden und jetzt durch dichte Baumgruppen führen.
Die markierten Wege eignen sich für Radfahrer, Wanderer und im Winter für Langläufer, wobei das Gelände leicht hügelig ist. Der Zugang ist von mehreren Seiten möglich, und die Wege sind auch für ungeübte Besucher gut begehbar.
Ein kleines Heiligtum mit Holzfiguren slawischer Gottheiten wurde im Jahr 2000 aufgestellt und zieht Besucher an, die sich für vorchristliche Traditionen interessieren. Die Schnitzereien stehen in einem abgelegenen Bereich und wirken wie ein vergessenes Relikt alter Glaubensvorstellungen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.