Föderationsrat, Oberhaus der Föderationsversammlung in Moskau, Russland
Der Föderationsrat ist die obere Kammer der russischen Bundesversammlung in Moskau und nimmt eine zentrale Rolle im parlamentarischen System ein. Das Gremium setzt sich aus je zwei ernannten Vertretern jeder russischen Region zusammen, die gemeinsam an der Gesetzgebung und Außenpolitik mitwirken.
Die Institution entstand 1993 nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und wurde in der neuen russischen Verfassung als obere Kammer verankert. Ihre Gründung markierte den Übergang zu einem föderalen System mit regionaler Repräsentation auf nationaler Ebene.
Das Gebäude dient als Versammlungsort für regionale Vertreter, die in formellen Sitzungen über Bundesgesetze beraten und abstimmen. Diese politische Arbeit findet hinter verschlossenen Türen statt und ist für Besucher normalerweise nicht zugänglich, obwohl das Gebäude selbst ein Symbol staatlicher Autorität in der Hauptstadt darstellt.
Das Gebäude liegt im Regierungsviertel von Moskau und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da dort laufende parlamentarische Sitzungen stattfinden. Besucher können die Außenfassade betrachten, sollten jedoch beachten, dass der Zugang zum Innenbereich strengen Sicherheitskontrollen unterliegt.
Die Mitglieder werden nicht direkt gewählt, sondern von regionalen Regierungen und Parlamenten entsandt, was diese Kammer von vielen anderen Oberhaus-Institutionen weltweit unterscheidet. Jede der 89 föderalen Verwaltungseinheiten Russlands entsendet genau zwei Senatoren, was zu einer konstanten Gesamtzahl führt.
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