Rschew, Eisenbahnstadt in der Region Twer, Russland
Rzhev ist eine Eisenbahnstadt in der Oblast Twer in Russland, die sich auf beiden Ufern des oberen Wolga-Flusses erstreckt. Die Bahnlinie und mehrere Brücken verbinden die Stadtteile miteinander und schaffen Durchgangswege zwischen der russischen Hauptstadt und dem Baltikum.
Nowgoroder Chroniken erwähnen die Siedlung erstmals im Jahr 1019, als sie an der Grenze zwischen drei regionalen Mächten lag. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt zwischen 1942 und 1943 durch lange Kämpfe fast vollständig zerstört und danach wieder aufgebaut.
Die Stadt trägt den Namen eines alten slawischen Wortes für Roggen, der einst auf den umliegenden Feldern angebaut wurde. Heute ziehen die Einwohner in Parks und entlang der Wolga spazieren, während das Gedenken an den Krieg in mehreren Anlagen sichtbar bleibt.
Züge nach Moskau und zu anderen Städten der Region verkehren regelmäßig vom Bahnhof aus, der sich in der Nähe des Stadtzentrums befindet. Lokale Busse verbinden die Wohnviertel miteinander und fahren über die Brücken zwischen beiden Flussufern.
Die Umgebung enthält noch immer Spuren von Schützengräben und Befestigungen aus den Kämpfen der vierziger Jahre. Archäologen und Suchgruppen finden regelmäßig Objekte, die in Museen ausgestellt oder ordnungsgemäß bestattet werden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.