Miass, Industriestadt in der Region Tscheljabinsk, Russland
Miass liegt am östlichen Hang des Süduralgebirges und erstreckt sich entlang des Flussufers in einer Höhe von etwa 340 Metern. Die Siedlung verbindet Wohnviertel mit Industriegebieten und ist von bewaldeten Hügeln umgeben.
Die Besiedlung begann 1773 mit der Errichtung einer Kupferschmelze unter Katharina II. Im 19. Jahrhundert wandelte sich der Ort zu einem Zentrum des Goldbergbaus.
Das 1920 eingerichtete Mineralogische Naturreservat Ilmen enthält zahlreiche Mineralvorkommen und repräsentiert das geologische Erbe des Südurals.
Die Fabrikanlagen liegen meist in den äußeren Bezirken, während das Stadtzentrum zu Fuß erkundet werden kann. Im Winter können Straßen rutschig sein, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert.
Die Ilmen-Bergkette in der Nähe beherbergt über 260 Mineralarten, von denen einige nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen. Sammler und Geologen besuchen die Region seit mehr als einem Jahrhundert wegen dieser Vielfalt.
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