Aurora, Geschützter Kreuzer in Sankt Petersburg, Russland
Die Aurora ist ein Kriegsschiff aus dem Jahr 1900, das dauerhaft am Ufer der Newa vor Anker liegt und heute als Museumsschiff dient. Die Decks zeigen Geschütze, Navigationsinstrumente und Kommunikationsräume, die einen Einblick in die russische Marinearchitektur der Zarenzeit geben.
Das Schiff nahm 1905 an der Schlacht von Tsushima während des Russisch-Japanischen Krieges teil und kehrte schwer beschädigt nach Sankt Petersburg zurück. Im Oktober 1917 feuerte es einen Signalschuss ab, der zum Symbol für den Beginn der Oktoberrevolution wurde.
Der Name stammt von der römischen Göttin der Morgenröte und spiegelt die Tradition wider, russische Kriegsschiffe nach mythologischen Figuren zu benennen. Besucher sehen heute Mannschaftsquartiere und Kommandobrücken, die zeigen, wie das Leben an Bord im frühen 20. Jahrhundert organisiert war.
Der Zugang führt über eine Gangway auf das Hauptdeck, von wo aus Treppen zu den unteren und oberen Bereichen führen. Die meisten Ausstellungen sind gut beleuchtet, aber einige enge Durchgänge können für Personen mit eingeschränkter Mobilität schwierig sein.
Das Schiff überlebte den Zweiten Weltkrieg trotz schwerer Bombardierung, wobei ein Großteil der Besatzung an Bord blieb, um es zu schützen. Nach Kriegsende wurde es aufwendig restauriert und behielt dabei viele originale Elemente aus der Vorkriegszeit.
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