Nowotscherkassk, Militär- und Industriezentrum in der Oblast Rostow, Russland
Nowotscherkassk ist eine Stadt in der Oblast Rostow in Russland, die als militärisches und industrielles Zentrum dient. Die Siedlung liegt am Zusammenfluss der Flüsse Tuslow und Aksai und besitzt breite Alleen und Boulevards, die nach europäischen Stadtplanungsprinzipien angelegt wurden.
Leitenant-General Matwej Platow gründete die Ortschaft im Jahr 1805, nachdem Zar Alexander I. die Verlegung des Verwaltungszentrums von Tscherkassk genehmigte. Im Jahr 1962 ereignete sich das Massaker von Nowotscherkassk, als sowjetische Armeesoldaten auf zivile Proteste gegen Lebensmittelknappheit reagierten.
Das Museum der Geschichte der Donkosaken zeigt Gegenstände und Dokumente über Traditionen und Erbe der regionalen Kosakengemeinschaft. Besucher können die Ausstellungsstücke betrachten, die Einblicke in die Lebensweise dieser Bevölkerungsgruppe geben.
Die Straßen sind breit angelegt, was die Orientierung in der Ortschaft erleichtert. Besucher können zu Fuß durch das Zentrum gehen, um die Hauptsehenswürdigkeiten zu erreichen.
Das Elektrolokomotivwerk Nowotscherkassk produziert Industrieausrüstung, darunter Bergbaumaschinen, Werkzeugmaschinen und Materialien für synthetische Faserproduktion. Die Anlage gehört zu den größten Produktionsstätten dieser Art in der Region.
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