Oblast Rostow, Verwaltungsgebiet im Süden Russlands.
Das Gebiet Rostow ist eine Verwaltungseinheit im südlichen Russland, die sich entlang des unteren Don bis zum Asowschen Meer erstreckt. Die Region umfasst weite Steppenlandschaften, landwirtschaftliche Flächen und mehrere größere Städte, wobei Rostow am Don das administrative und wirtschaftliche Zentrum bildet.
Das Gebiet wurde im September 1937 als eigenständige Oblast aus der aufgelösten Region Asow-Schwarzmeer geschaffen. Während des Zweiten Weltkriegs stand die Region von 1941 bis 1943 unter deutscher Besatzung und erlitt schwere Zerstörungen.
Das Gebiet unterhält acht professionelle Theater, mehrere Museen und religiöse Einrichtungen, wobei das russisch-orthodoxe Christentum die Hauptreligion der Bevölkerung darstellt.
Rostow am Don dient als Hauptverkehrsknotenpunkt und verbindet die Region mit anderen Teilen Südrusslands über Straßen, Eisenbahnen und den Flughafen. Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September, wenn das kontinentale Klima mildere Temperaturen bringt.
Die Region grenzt an die Ukraine und bildet eine wichtige Durchgangsroute für den Handel zwischen Osteuropa und dem Kaukasus. In ländlichen Gebieten findet man noch traditionelle Kosakensiedlungen, die an die historische Präsenz dieser Gemeinschaft erinnern.
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