Paramonov Warehouses, Föderales Kulturerbe am Don-Fluss, Rostow am Don, Russland
Die Paramonov-Lagerhäuser sind eine Backsteingebäudekomplex am Fluss Don mit großen Lagerflächen und runden Öffnungen zwischen den Geschossen. Diese Öffnungen dienten dem Transport von Getreide hinunter zur Uferpromenade und zeigen die praktische Bauweise für den Handel.
Die Lagerhäuser entstanden Ende des 19. Jahrhunderts für den Getreidehändler Yelpifidor Paramonov und werden den Ingenieuren Yakunin und Shulman zugeschrieben. Das Komplexe überstand die Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs und bleibt ein Zeugnis dieser turbulenten Zeit.
Die Architektur verbindet Romanik und Klassik und zeigt Rostows industrielle Entwicklung als großer Handelshafen. Die Gebäude spiegeln die Bedeutung des Getreidehandels in der Stadt wider und sind bis heute ein Zeichen dieser Blütezeit.
Der Komplex bewahrt das ganze Jahr über durch natürliche Quellen, die durch das Kühlsystem fließen, eine konstante Temperatur von 9 °C. Besucher sollten sich auf kühle Bedingungen vorbereiten und festes Schuhwerk tragen, da der Boden uneben sein kann.
Natürliches Quellwasser fließt durch die Ruinen und schafft ein improvisiertes Badebecken, wo Einheimische an Sommerabenden zusammenkommen. Dieses Phänomen macht den Ort zu etwas Besonderem, da Wasser, das einst für Geschäfte sorgte, heute Menschen zusammenbringt.
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