Zimljansker Stausee, Künstlicher See am Don-Fluss, Russland.
Das Tsimlyansker Staubecken ist ein künstlich angelegtes Gewässer am Don in Südrussland, das sich zwischen dem Rostower und dem Wolgograder Gebiet erstreckt. Die Wasserfläche erstreckt sich über weite Ebenen und bildet eine der größten Wasserstraßen, die die Wolga mit dem Asowschen Meer verbindet.
Der Stausee entstand 1952 durch den Bau eines großen Damms, der den Flusslauf des Don veränderte und die Umsiedlung ganzer Ortschaften erforderte. Unter seinen Wassern verschwand die alte Festung Sarkel, die einst als wichtiger Außenposten des Chasarenreichs diente.
Der Name kommt von der nahegelegenen Stadt Tsimlyansk, die vor dem Bau des Stausees weiter flussabwärts lag. Fischer nutzen die ausgedehnten Wasserflächen für den Fang von Karpfen und Wels, während die Ufer weite Felder und kleine Häfen zeigen.
Das Wasser eignet sich für die Schifffahrt zwischen April und November, wenn die Bedingungen stabil sind. Die Ufer sind an vielen Stellen zugänglich, doch die Entfernungen zwischen den Ortschaften können groß sein, weshalb eine Planung sinnvoll ist.
Zwei aufeinanderfolgende Schleusen, als 14 und 15 nummeriert, erlauben Schiffen das Überwinden unterschiedlicher Wasserhöhen beim Durchqueren des Dammsystems. Diese Konstruktion war für die damalige Zeit technisch ungewöhnlich und bleibt bis heute ein auffälliges Merkmal der gesamten Anlage.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.