Ostrow, Verwaltungszentrum in der Region Pskow, Russland
Ostrov ist eine Kleinstadt am Ufer der Welikaja, rund 55 Kilometer südlich von Pskow in der Oblast Pskow in Russland. Straßen und niedrige Gebäude erstrecken sich entlang des Flusses, der sich durch flaches Gelände mit vereinzelten Bäumen und Feldern schlängelt.
Die Ansiedlung entstand im 13. Jahrhundert als Militärfestung zum Schutz der südlichen Grenze. Sie wurde erstmals 1342 in schriftlichen Quellen erwähnt und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem Handelsposten und später zum Bezirkszentrum.
Der Name stammt vom russischen Wort für Insel und verweist auf die Lage zwischen Flussarmen, wo einst die erste Festung stand. Heute ist die Stadt ein ruhiges Zentrum für Verwaltung und lokales Handwerk in der Region.
Die Stadt liegt an der Bahnstrecke zwischen Sankt Petersburg und der lettischen Grenze und ist leicht mit dem Zug zu erreichen. Straßen verbinden den Ort mit Pskow und umliegenden Dörfern, sodass sich Tagesausflüge in die Region anbieten.
Zwischen 1941 und 1944 organisierte eine Gruppe von Einwohnern heimlich Widerstand gegen die deutsche Besatzung. Die Untergrundbewegung half dabei, Informationen weiterzugeben und Sabotageaktionen durchzuführen, bis sowjetische Truppen die Stadt befreiten.
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