Kogalym, Industriestadt im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen, Russland.
Kogalym liegt am Fluss Inguyagun im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen und bedeckt eine Fläche zwischen niedrigen Hügeln und weiten Waldgebieten. Die Bebauung erstreckt sich entlang der Hauptstraßen mit mehrgeschossigen Wohnblöcken und Industrieanlagen am Stadtrand.
Die Gründung erfolgte 1975 nach der Entdeckung von Erdölvorkommen in der Region und zog eine rasche Besiedlung nach sich. Im August 1985 erhielt die Siedlung offiziell den Status einer Stadt.
Das Verwaltungszentrum des Stadtkreises Kogalym verbindet industrielle Entwicklung mit Wohngebieten und öffentlichen Einrichtungen.
Ein internationaler Flughafen verbindet die Stadt mit anderen Regionen, während lokale Buslinien die Wohnviertel und Arbeitsstätten miteinander verknüpfen. Eine Bahnverbindung bietet eine weitere Reisemöglichkeit in die umliegenden Gebiete.
Im Januar 2006 sank die Temperatur auf minus 62 Grad Celsius und erreichte damit einen der niedrigsten je gemessenen Werte in bewohnten Gebieten Russlands. Die extreme Kälte zwingt die Bewohner dazu, besondere Vorsichtsmaßnahmen beim Verlassen ihrer Häuser zu treffen.
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