Kologriw, Stadt in Russland
Kologriv ist eine kleine Stadt in der Region Kostroma im nördlichen Russland. Sie liegt an der Flusswendung der Unzha und besteht aus Holzhäusern mit geschnitzten Fassaden und gepflasterten Straßen, die seit dem 19. Jahrhundert weitgehend unverändert sind.
Kologriv war im 18. und 19. Jahrhundert ein bedeutendes Handels- und Handwerkszentrum mit Märkten und lokalen Kaufleuten. Die Eisenbahnstation wurde später stillgelegt, was die Entwicklung der Stadt stark einschränkte und sie in ein ruhiges Städtchen verwandelte.
Der Name Kologriv stammt aus dem Finno-Ugrischen und bedeutet "Fischers Bucht". Die Stadt ist seit jeher mit der Zucht von Gänsen verbunden, die in der lokalen Wirtschaft und im täglichen Leben eine zentrale Rolle spielten und bis heute Teil der lokalen Identität sind.
Es gibt keine Zugverbindung nach Kologriv; Busse fahren nur ein- bis zweimal pro Woche von Manturovo aus. Die einzige Straße in die Stadt führt durch kleine Dörfer und ist die Hauptzugangsroute.
Die Unzha-Flusswendung ist jeden Frühling (April bis Mai) Rastplatz für Tausende von wilden Gänsen auf ihrem Zugweg. Besucher können diese großen Vogelschwärme beobachten, die sich vor der langen Reise nach Norden kurz ausruhen.
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