Dychtau, Berggipfel in Kabardino-Balkarien, Russland
Dykhtau ist ein Bergipfel im Kaukasus, der sich in Russland erhebt und auf etwa 5.200 Metern Höhe steile Felswände und vergletscherte Hänge zeigt. Die Route verläuft über einen Kamm im Norden und erfordert, dass Bergsteiger von einem niedrigeren Lager aus mehrere Tage aufsteigende Bewegung absolvieren.
Der britische Bergsteiger Albert Mummery und sein Schweizer Führer Heinrich Zurfluh erreichten 1888 den Gipfel, was als erste dokumentierte Besteigung des Berges gilt. Dieser erfolgreiche Aufstieg folgte einer Zeit, in der die Region von europäischen Bergsteigern immer häufiger erforscht wurde.
Der Name Dykhtau stammt aus turkischen Sprachen und beschreibt in der lokalen Mundart die gezackten Merkmale des Berggipfels. Wanderer berichten, dass dieser Name die raue Schönheit widerspiegelt, die man beim Aufstieg hautnah erlebt.
Der Aufstieg beginnt von einem Basislager in niedrigerer Höhe und verläuft über steile Schneefelder und Felsen, die sorgfältige Trittsicherheit erfordern. Die beste Zeit zum Klettern fällt in die wärmeren Monate, wenn die Schneebedingungen stabiler sind und die Route leichter begehbar wird.
Der Berg steht als zweithöchster Berg in Russland und Europa, mit einer Schartenhöhe von etwa 2.000 Metern zu seinen Nachbargipfeln. Diese Eigenschaft macht ihn zu einem der dominantesten Merkmale im südlichen Teil des Kaukasus, wo er über den umliegenden Gipfeln aufragt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.