Kisljar, Festungsstadt in Dagestan, Russland.
Kizlyar ist eine Garnisonstadt im Terek-Delta im Norden von Dagestan in Russland. Die Bebauung dehnt sich um die historischen Festungsmauern aus und liegt an einer Straßenkreuzung zwischen Makhachkala und Stawropol.
Die russische Armee errichtete das Fort in den 1730er Jahren, um die südliche Grenze gegen reitende Angriffe aus dem Kaukasus zu schützen. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Siedlung zu einem Handelszentrum für Wein und Branntwein aus der Region.
Der Ortsname stammt vermutlich vom türkischen Wort für ein Mädchen und spiegelt die jahrhundertelange Vermischung von Traditionen wider. Mehrere orthodoxe Kirchen und muslimische Moscheen stehen heute nebeneinander und zeigen die religiöse Vielfalt der Bewohner.
Die Destillerie liegt nahe dem Zentrum und bietet Führungen durch die Lagerhallen mit großen Holzfässern an. Handwerksbetriebe verkaufen handgeschmiedete Klingen und andere Metallwaren in Werkstätten rund um den alten Stadtkern.
Die Messerherstellung hat hier eine lange Tradition und viele Familien geben ihre Schmiedetechniken über Generationen weiter. Einige Werkstätten gravieren die Klingen mit Motiven aus lokalen Legenden und verzieren die Griffe mit Knochen oder Horn.
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