Vierundsechzig Dörfer östlich des Flusses, Historische Siedlungsregion in Oblast Amur, Russland
Das Gebiet der Sechzig Dörfer östlich des Flusses erstreckt sich entlang des linken Ufers des Amur und des östlichen Ufers der Zeya bei Blagoveschtschensk. Es handelt sich um eine Siedlungsregion mit mehreren Ortschaften, die sich in diesem Flusstal angesiedelt haben.
Die Region wurde 1858 im Vertrag von Aigun zum Zankapfel zwischen China und Russland, wobei das nördliche Ufer an Russland fiel. Die südlichen Siedlungen wurden zunächst unter chinesischer Verwaltung belassen, bevor die Grenzen endgültig festgelegt wurden.
Die Siedlungen spiegeln das Zusammenleben verschiedener Völker wider, die über Jahrhunderte hinweg an den Flussufern lebten. Besucher können noch heute die Spuren dieser gemischten Bevölkerung in den örtlichen Traditionen und Baustilen erkennen.
Die Dörfer sind nur über Straßen durch die Region Amur Oblast erreichbar, wobei Blagoveschtschensk der wichtigste Verkehrsknotenpunkt ist. Besucher sollten sich auf begrenzte Infrastruktur einstellen und lokale Fahrverbindungen im Voraus klären.
Die Region ist heute unter russischer Verwaltung, wird aber von Taiwan weiterhin als chinesisches Territorium dargestellt. Diese kartographische Besonderheit spiegelt den andauernden diplomatischen Konflikt um die Grenzziehung wider.
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