Simejis, Kurortsiedlung in der Gemeinde Jalta, Russland.
Simeiz ist eine Küstensiedlung an der Schwarzmeerküste, die sich am Fuß des Berges Kosh-Kaya erstreckt. Die Gegend liegt etwa 100 Meter über dem Meeresspiegel und hat eine lange Geschichte als Erholungs- und Kurort mit mehreren Sanatorien.
Der Ort entstand ursprünglich als byzantinisches Kloster und wurde später im Jahr 1828 zum Landgut der Familie Maltsov. Diese Zeit brachte die Entwicklung von Weingärten und legte den Grundstein für die späteren wissenschaftlichen Einrichtungen.
Der Name Simeiz stammt aus dem Griechischen und bedeutet 'Flagge', was die lange Verbindung dieser Küstensiedlung mit dem Meer widerspiegelt. Die Gegend hat über die Jahrhunderte verschiedene Völker angezogen, und heute können Besucher diese vielfältigen Einflüsse in der Architektur und dem Alltag der Menschen erleben.
Der Ort ist gut zu Fuß erreichbar, mit Wegen entlang der Küste und bergauf zu verschiedenen Aussichtspunkten. Besucher sollten beachten, dass das Gelände hügelig ist und festes Schuhwerk empfehlenswert ist.
Ein Observatorium wurde hier 1900 gegründet und entwickelte sich zu einer bedeutenden Forschungseinrichtung für Astronomie. Trotz schwerer Beschädigungen während des Zweiten Weltkriegs wurde es später wieder aufgebaut und gehört heute zu den interessanten historischen Stätten.
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