Arti, Arbeitersiedlung im Artinsky-Bezirk, Russland
Arti ist eine Arbeitersiedlung im Artinsky-Distrikt an der Grenze zwischen der Flussmündung Artya und Ufa in Russland. Das Zentrum liegt etwa 200 Kilometer südwestlich von Jekaterinburg auf einer Höhe von 230 Metern und dient heute als Verwaltungssitz des Distrikts.
Die Siedlung entstand 1783, als der Kaufmann Lugin eine Mechanikfabrik gründete, die sich schnell durch die Herstellung hochwertiger Sensen einen Namen machte. Die Produkte erlangt Anerkennung in ganz Russland und etablierten den Ort als wichtiges Handwerkszentrum.
Die Siedlung war lange Zeit für ihre Metallverarbeitung bekannt, und die Fabrik erhielt Anerkennung auf einer Pariser Ausstellung. Besucher können heute noch die Spuren dieser handwerklichen Tradition in den älteren Gebäuden und Industrieanlagen sehen.
Die Siedlung ist ganzjährig erreichbar, aber die Straßenbedingungen können in den Wintermonaten schwierig werden. Besucher sollten sich vorab über die lokale Verfügbarkeit von Unterkünften und Diensten informieren, da dies ein kleinerer Ort ist.
Der Name einer erdgeschichtlichen Epoche, das Artinskium aus dem Perm, stammt vom Ort ab, nachdem der Geologe Alexander Karpinski 1874 dort Studien durchführte. Diese wissenschaftliche Verbindung bindet die kleine Siedlung an die globale Erdgeschichte.
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