Cholm, Stadt in Russland
Kholm ist eine kleine Stadt in der Region Nowgorod im Nordwesten Russlands, die an der Stelle liegt, wo die Flüsse Lowat und Kunja zusammenfließen. Die Stadt besteht hauptsächlich aus einfachen Holzhäusern und breiten Straßen, die dem bescheidenen Maßstab des Ortes entsprechen.
Kholm wurde erstmals 1144 in Chroniken erwähnt und war ein befestigter Posten an wichtigen Handelsrouten, die durch das Gebiet führten. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt 1942 fast vollständig zerstört, als eine eingekesselte Garnison über mehrere Monate lang standgehalten hat.
Der Name Kholm leitet sich vom altrussischen Wort für „Hügel
Die Stadt ist am besten per Bus von größeren Städten wie Weliki Nowgorod oder Staraja Russa aus erreichbar, da es keinen Bahn- oder Flugverkehr gibt. Wer einmal dort ist, kann alles bequem zu Fuß erkunden, da die Straßen einfach zu navigieren sind und die Entfernungen kurz sind.
Während der Belagerung 1942 wurde die eingekesselte Garnison monatelang ausschließlich per Fallschirmabwurf versorgt, da jeder Landweg abgeschnitten war. Am Stadtrand erinnert ein Denkmal an diese seltene Versorgungsoperation, die damals als außergewöhnliche militärische Leistung galt.
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