Moskauer Zoo, Zoo im Twerskoy-Bezirk, Russland
Der Moskauer Zoo erstreckt sich über ein weitläufiges Gelände im Tverskoy-Bezirk und beherbergt Tiere aus allen Kontinenten in Gehegen, die natürliche Lebensräume nachahmen. Die Anlage teilt sich in zwei Hauptbereiche, die durch eine Fußgängerbrücke über eine Straße miteinander verbunden sind.
Eine Gruppe Professoren der Lomonossow-Universität gründete diese Einrichtung Mitte des 19. Jahrhunderts als wissenschaftliche Sammlung. Die Anlage wuchs über die folgenden Jahrzehnte stetig und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg grundlegend modernisiert.
Mehrere Restaurants und Cafés im Zoo servieren russische Gerichte, während die Tierpräsentationen mit Erläuterungen auf Russisch und manchmal auf Englisch stattfinden. Die Besucher verteilen sich meist auf die verschiedenen Bereiche, sodass selbst an belebten Tagen ruhige Ecken zu finden sind.
Der Zoo öffnet von Dienstag bis Sonntag und bietet rollstuhlgerechte Wege zwischen den Gehegen sowie Sitzbänke entlang der Hauptrouten. Wer alle Bereiche sehen möchte, sollte mindestens drei Stunden einplanen, da die beiden Teile der Anlage umfangreich sind.
Ein kleines Museum auf dem Gelände zeigt Präparate und Objekte, die Einblick in die Entwicklung der Tierpflege und Zoologie in Russland geben. Der Zoo betreibt außerdem ein Ausbildungszentrum, in dem Tierpfleger und Veterinäre geschult werden.
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