Moskauer Künstlertheater, Theatergesellschaft in Moskau, Russland
Das Moskauer Künstlertheater Tschechow ist eine Theatertruppe in der russischen Hauptstadt, die in einem Gebäude nahe der Twerskaja-Straße untergebracht ist. Der Saal bietet Platz für etwa 1300 Zuschauer und verfügt über eine klassische Bühnenanordnung mit Rängen und Logen.
Konstantin Stanislawski und Wladimir Nemirowitsch-Dantschenko gründeten das Haus im Oktober 1898 als Experiment für eine neue Art von Theater. Später spaltete es sich 1987 in zwei Institutionen auf, die jeweils verschiedene Namen und künstlerische Wege bekamen.
Die Bühne trägt den Namen von Anton Tschechow und zeigt regelmäßig seine Stücke, die immer noch viel Publikum anziehen und das Erbe des Autors lebendig halten. Zuschauer erleben hier eine Aufführungsweise, die auf psychologischer Tiefe beruht und Schauspieler wie normale Menschen agieren lässt, statt übertrieben zu spielen.
Die Lage unweit des Roten Platzes macht es leicht, einen Besuch mit anderen Sehenswürdigkeiten zu kombinieren, besonders am Nachmittag oder Abend. Die Aufführungen dauern meist zwei bis drei Stunden und finden im großen Saal statt, wo die Akustik gut ist.
Die Schule bildet seit über einem Jahrhundert Schauspieler in der Methode aus, die Stanislawski entwickelt hat und die bis heute in vielen Theatern der Welt Anwendung findet. Einige Produktionen laufen hier seit mehreren Jahren im Repertoire und werden immer wieder neu besetzt.
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