Russische Staatsbibliothek, Nationalbibliothek im Arbat-Viertel, Moskau, Russland.
Die Russische Staatsbibliothek ist eine nationale Sammlung und Bibliothek im Arbat-Viertel von Moskau, Russland, mit mehr als 47 Millionen Dokumenten in mehreren Gebäuden. Besucher finden 36 Lesesäle, die gleichzeitig Platz für 1500 Personen bieten und Zugang zu Büchern, Zeitschriften, Handschriften und digitalen Ressourcen gewähren.
Das Institut entstand 1862 als Teil der Moskauer Öffentlichen und Rumjanzew-Museen und entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer der größten Sammlungen der Welt. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt die Einrichtung 1945 den Lenin-Orden für ihre Beiträge zu Bildung und Forschung.
Der Name Russische Staatsbibliothek steht für eine Einrichtung, die Leser aus aller Welt anzieht und in den Lesesälen wissenschaftliche Arbeit ermöglicht. Forscher nutzen die Räume regelmäßig, um Quellen in seltenen Sprachen zu studieren oder alte Manuskripte einzusehen.
Die Einrichtung öffnet von Montag bis Samstag zwischen 9 und 20 Uhr und verlangt von allen Besuchern ab 14 Jahren einen Ausweis beim Eingang. Wer die Lesesäle nutzen möchte, sollte etwas Zeit für die Anmeldung einplanen und kann dann verschiedene Abteilungen je nach Interessengebiet aufsuchen.
Eine digitale Plattform ermöglicht den Zugriff auf 650.000 eingescannte Dokumente, darunter Handschriften aus dem sechsten Jahrhundert und frühe Drucke wie die Gutenberg-Bibel. Die Sammlung enthält auch die Voltaire-Bibliothek mit 7000 Bänden, die Randnotizen des französischen Schriftstellers bewahrt.
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