Gogland, Baltische Insel im Bezirk Kingiseppsky, Russland.
Gogland ist eine Insel in der Bucht von Finnland mit einer Fläche von etwa 21 Quadratkilometern und erreicht an ihrer höchsten Stelle etwa 173 Meter über dem Meeresspiegel. Die Landschaft wird von dichten Wäldern geprägt, die auf felsigem Granitgrund wachsen und steile Felswände prägen.
Die Insel war Schauplatz einer schwedisch-russischen Seeschlacht im Jahr 1788, bei der etwa 32 Kriegsschiffe beteiligt waren und beide Seiten schwere Verluste erlitten. Diese militärische Auseinandersetzung hinterließ einen bleibenden Eindruck in der regionalen Geschichte des Baltikums.
Der Name der Insel stammt aus dem Schwedischen, mit Variationen in Finnisch, Deutsch und Russisch, die ihre territorialen Veränderungen widerspiegeln.
Der Zugang zur Insel erfordert spezielle Genehmigungen an der Grenze, da sie sich in einem geschützten Bereich befindet. Während der Sommermonate sind Bootsverbindungen vom russischen Festland verfügbar, wobei Besucher vorab Arrangements treffen müssen.
Die Insel beherbergt zwei funktionierende Leuchttürme, die über Jahrzehnte hinweg die Schifffahrt auf dem Baltischen Meer geleitet haben. Ein moderner Hubschrauberlandeplatz, der in den letzten Jahren errichtet wurde, unterstreicht die anhaltende militärische Bedeutung des Ortes.
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