Mariinski-Palast, Palast nahe dem Sankt-Isaaks-Platz, Sankt Petersburg, Russland.
Der Mariinsky-Palast ist ein Gebäude in der Nähe des Platzes der Heiligen Isaak in Sankt Petersburg mit einer rötlich-braunen Fassade und korinthischen Säulen, deren Renaissance-Details sich deutlich vom nahegelegenen Dom abheben. Die Struktur zeigt eine eklektische Architektur, die europäische Einflüsse geschickt miteinander verbindet.
Zar Nikolaus I. beauftragte den Architekten Andrei Stackenschneider, den Palast zwischen 1839 und 1844 als Hochzeitsgeschenk für seine Tochter Maria zu errichten. Nach der Revolution wurde das Gebäude für öffentliche Zwecke umgenutzt und dient heute der Verwaltung.
Im Inneren zeigen sich verschiedene Baustile aus unterschiedlichen Epochen, die europäische Designtraditionen des 19. Jahrhunderts miteinander verbinden. Die Räume erzählen durch ihre Gestaltung von den Einflüssen, die damals die russische Architektur prägten.
Das Gebäude ist heute als Sitz der Gesetzgebenden Versammlung von Sankt Petersburg tätig und steht nicht für Besucher zur Verfügung. Sie können das Gebäude von außen besichtigen und seine Fassade im Kontext der anderen historischen Gebäude des Platzes fotografieren.
Der Palast war die letzte kaiserliche Residenz, die in Sankt Petersburg errichtet wurde, bevor das Reich sein Ende fand. Diese Unterscheidung macht das Gebäude zu einem symbolischen Wahrzeichen der späten Zarenherrschaft in der Stadt.
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