Alexandergarten, Öffentlicher Park beim Kreml, Moskau, Russland.
Der Alexander-Garten ist eine öffentliche Grünfläche, die sich etwa 865 Meter entlang der westlichen Mauer des Kremls erstreckt und drei unterschiedliche Bereiche miteinander verbindet. Diese Bereiche sind so angelegt, dass sie verschiedene Blickwinkel auf die Befestigungsanlage und den Fluss bieten.
Nach dem großen Feuer von 1812 wurde das Gelände zwischen 1819 und 1823 unter Leitung des Architekten Osip Bove umgestaltet, wobei der Neglinnaja-Fluss überdeckt wurde. Dies war Teil des Wiederaufbaus Moskaus und der Modernisierung der Stadt nach der Zerstörung.
Der Garten trägt den Namen Alexanders I. und war lange Zeit ein königlicher Rückzugsort, bevor er zum öffentlichen Raum wurde, in dem sich Moskauer treffen und Besucher spazieren gehen.
Der Garten ist zu Fuß leicht erreichbar und kann von mehreren U-Bahn-Stationen aus betreten werden, die alle in unmittelbarer Nähe der westlichen Kremelmauer liegen. Die beste Zeit zum Besuchen ist an wärmeren Tagen, wenn die Wege offen und komfortabel sind.
Eine Grotte im Garten wurde aus echten Steinfragmenten Moskauer Gebäude gebaut, die während der französischen Besatzung zerstört wurden, und enthält vier Marmorsäulen. Diese Überreste erinnern an die traumatischen Ereignisse der Invasion und dienen als Mahnmal für den Wiederaufbau der Stadt.
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