Helikon-Oper, Opernhaus in Moskau, Russland
Das Helikon Opernhaus befindet sich in einem ehemaligen Palast aus dem 19. Jahrhundert und kombiniert neoklassizistische Architektur mit modernem Theaterdesign. Der Hauptsaal mit rund 250 Plätzen ist in einem ehemaligen Ballsaal untergebracht und bietet eine intime Atmosphäre für Aufführungen.
Das Gebäude wurde 1885 als Adelswohnsitz erbaut und behielt seine ursprüngliche Architektur über mehr als ein Jahrhundert. Das Opernunternehmen entstand 1990 und etablierte sich schnell als Ort für innovative Theaterarbeit in der Stadt.
Das Haus zeigt regelmäßig weniger bekannte Werke neben dem Standardrepertoire und schafft dabei Raum für experimentelle Inszenierungen. Besucher erleben hier eine Mischung aus etablierten Opern und überraschenden Entdeckungen, die anderswo selten gespielt werden.
Das Theater liegt in der Nähe des Kremls und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen, was es zu einem zugänglichen Ziel für Besucher macht. Die Saalgröße bedeutet, dass die Sichtlinien und die Akustik von fast jedem Platz aus gut sind.
Die künstlerische Leitung beauftragte 1994 eine Moskauer Uraufführung von Tschaikowskis wenig gespielter Oper Undine, eine seltene Aufführung außerhalb spezialisierter Häuser. Dieses Engagement für Raritäten zeigt die Absicht der Spielstätte, Werke zum Leben zu erwecken, die von größeren Häusern oft übersehen werden.
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