Uglitscher Stausee, Künstlicher See in den Oblasten Jaroslawl und Twer, Russland
Das Uglich-Staubecken ist ein künstlicher See, der sich etwa 143 Kilometer entlang der Wolga erstreckt und eine Wasserfläche von etwa 249 Quadratkilometern bedeckt. Das Gewässer ist relativ flach mit einer maximalen Tiefe von etwa 23 Metern und prägt die Landschaft der Regionen Jaroslawl und Twer.
Das Staubecken entstand 1939 und überflutete Siedlungen und religiöse Gebäude, darunter ein Kloster aus dem 15. Jahrhundert. Diese Veränderung veränderte die Landschaft grundlegend und prägt bis heute das Aussehen der Region.
Der Glockenturm von Kalyazin ragt aus dem Wasser auf und zeigt, wie Menschen diese Landschaft in religiöser Tradition bewahrt haben. Besucher können sehen, dass der Turm immer noch genutzt wird und die Verbindung zwischen dem Wasser und den umliegenden Dörfern am Leben erhält.
Das Staubecken dient hauptsächlich der Stromerzeugung und ist daher am besten vom Ufer oder von nahegelegenen Dörfern zu erkunden. Die Zugänge sind am weitesten verbreitet in den Städten Uglich und Kalyazin, wo Besucher das Wasser und die umliegende Landschaft sehen können.
Der Glockenturm von Kalyazin, der ursprünglich zu einer überflutet Kirche gehörte, wird noch heute mehrmals im Jahr für religiöse Zeremonien genutzt. Diese Praxis ist für Besucher überraschend, da der Turm völlig isoliert in der Mitte des Wassers steht.
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