Aj-Petri, Berggipfel in der Gemeinde Jalta, Ukraine.
Ai-Petri erhebt sich als Gipfel der Krimberge über dem südlichen Küstenstreifen mit schroffen Kalksteinwänden und markanten Felszacken. Die Aussichtsplattform am Gipfel bietet Blick auf das Schwarze Meer und die umliegenden Täler der Südküste.
Die Bergformation gewann im 19. Jahrhundert an Bedeutung, als Maler und Reisende begannen, die Krimküste zu dokumentieren. Carlo Bossoli fertigte in den 1850er Jahren Gemälde an, die die Silhouette und die umgebende Landschaft festhielten.
Der Berg erhielt seinen Namen vom Heiligen Petrus, dessen griechischer Ausdruck sich direkt im heutigen Ortsnamen widerspiegelt. Die griechischsprachigen Bewohner der Region haben jahrhundertelang ihre Sprache und religiösen Bezüge in der Landschaftsbenennung bewahrt.
Ein Kabelbahnsystem verbindet die Küste mit dem Gipfel und verkürzt die Aufstiegszeit erheblich. Warme Kleidung ist empfehlenswert, da die Temperaturen oben deutlich kühler sind als am Meer.
Starke Winde prägen das Wetter an mehr als 120 Tagen im Jahr und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 180 Kilometern pro Stunde. Diese Bedingungen machen den Ort zu einem der windreichsten Punkte auf der gesamten Halbinsel.
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