Afrikanda, Ländliche Siedlung im Bezirk Polyarnye Zori, Russland.
Afrikanda ist eine Siedlung auf der Kola-Halbinsel in der Arktis, die jenseits des Polarkreises liegt und sich auf etwa 138 Metern Höhe befindet. Die Gemeinde verfügt über einen Bahnhof an der Kirov-Eisenbahnlinie, die sie mit den Nachbarstädten Polyarnye Zori und Apatity verbindet.
Die Siedlung wurde 1925 gegründet und entstand als urban geprägte Gemeinde entlang der expandierenden Eisenbahnstrecke. 2005 wurde ihr Status zu einer ländlichen Siedlung herabgestuft, was die verändernde Entwicklung der Region widerspiegelte.
Der Name stammt von Eisenbahnarbeitern, die während der Bauphase die örtliche Temperatur mit der Afrikas verglichen haben. Diese humorvolle Benennung spiegelt wider, wie die Arbeiter die relativ mildere Wärmequelle der Gegend wahrnahmen.
Der Zugverkehr bleibt das wichtigste Verkehrsmittel für Besucher, die zur Siedlung reisen, besonders in den Wintermonaten wenn andere Straßen schwierig zu befahren sind. Es ist ratsam, sich warm anzuziehen, da die Temperaturen das ganze Jahr über niedrig bleiben und die Gegend jenseits des Polarkreises sich befindet.
Die Siedlung war einst ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt mit bedeutend mehr Bewohnern, aber der Rückgang folgte dem allgemeinen Muster vieler arktischer Städte. Die Bahnstation steht noch heute als Zeugnis dieser früheren Bedeutung und bildet weiterhin das Herzstück des Ortes.
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