Iwolginski Dazan, Buddhistisches Kloster in Verkhnyaya Ivolga, Russland
Ivolginsky Datsan ist ein buddhistisches Kloster in Werchnjaja Iwolga in der Republik Burjatien und liegt etwa dreißig Kilometer südwestlich von Ulan-Ude. Die Anlage umfasst mehrere hölzerne Tempelgebäude, Bildungsräume und Bibliotheken, die sich über ein weitläufiges Gelände nahe dem Fluss Iwolga verteilen.
Die Klosteranlage entstand im Jahr 1945 nach dem Zweiten Weltkrieg und symbolisiert die Wiederbelebung des Buddhismus in Russland. Sie entwickelte sich zu einem Zentrum der Lehre und Praxis nach den Jahrzehnten sowjetischer Unterdrückung religiöser Gemeinschaften.
Das Kloster bewahrt den überlieferten tibetischen Buddhismus und bietet Unterweisung in Meditation und Heilkunst für Mönche wie für Besucher. Die Tempel zeigen Wandmalereien und Statuen, die zum Verständnis der religiösen Praxis und ihrer Symbolik im Alltag beitragen.
Die Anlage ist für Besucher zugänglich, die sich angemessen kleiden und die ruhige Atmosphäre respektieren sollten. Führungen werden angeboten, und es ist ratsam, sich vorher über Zeremonien zu informieren, um Störungen zu vermeiden.
Das Kloster bewahrt den Körper von Daschi-Dorscho Itigelow, einem buddhistischen Lehrer, der 1927 starb und bis heute nahezu unverändert geblieben ist. Dieser Zustand gilt als außergewöhnlich und wird von Wissenschaftlern wie von Gläubigen untersucht.
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