Kapotnja, Verwaltungsbezirk im südöstlichen Moskau, Russland
Kapotnya ist ein Verwaltungsbezirk im Südosten von Moskau mit Wohnkomplexen, Industrieanlagen und öffentlichen Plätzen. Das Gebiet erstreckt sich über etwa 8 Quadratkilometer und beherbergt neben Wohngebieten auch die Moskauer Ölraffinerie.
Das Gebiet entststand aus zwei Dörfern: Chagino, wo heute die Ölraffinerie steht, und Ryazantsevo, bevor es 1960 nach Moskau eingegliedert wurde. Diese Vereinigung markierte den Übergang von einer ländlichen Region zu einem städtischen Industriegebiet.
Das Denkmal für Soldaten-Ölarbeiter erinnert an Veteranen des Zweiten Weltkriegs und zeigt die Verbindung des Viertels zu Kriegsgeschichte und Industrieerbe. Besucher können hier die Spuren dieser Verbindung im Stadtraum erleben.
Der Bezirk wird von Wohngebieten durchzogen, die durch öffentliche Verkehrsmittel gut erreichbar sind und verschiedene alltägliche Dienste bieten. Besucher sollten beachten, dass Industrieanlagen aktiv sind und zu bestimmten Zeiten Emissionen in der Luft spürbar sein können.
Die Gegend ist bekannt dafür, dass die Mieten und Immobilienpreise hier deutlich niedriger sind als in anderen Moskauer Bezirken. Diese Preisdifferenz hängt direkt mit der Nähe zu den aktiven Industrieanlagen und ihren Umweltauswirkungen zusammen.
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