Church of the Theotokos of Kazan, Orthodoxe Ostkirche in Kotelniki, Russland
Die Kirche der Gottesmutter von Kasan ist ein backsteinerner Fünfkuppelbau auf hohem Untergeschoss, 1675–1680 im Uzorotschje-Stil errichtet. Die Fassaden tragen Formziegel, und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam ein Glockenturm von Alessandro Giliardi hinzu. Im Refektorium liegen die Seitenkapellen des Pankratius (1821) und des Theodosius von Tschernigow (1902).
Die steinerne Kirche wurde zwischen 1675 und 1680 im Zarendorf Kotelniki erbaut und 1684 vom Patriarchen Joachim in Anwesenheit der Zaren Peter und Iwan Alexejewitsch geweiht. Ursprünglich befand sich eine Nikolauskapelle in der Unterkirche; die Kapellen des Heiligen Pankratius und des Theodosius von Tschernigow kamen 1821 und 1902 hinzu. Alessandro Giliardi entwarf den Glockenturm in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1938 geschlossen und teilweise abgerissen, wurde die Kirche 1990 wiedereröffnet und ist inzwischen vollständig restauriert.
Die Patronatsfeste sind der 4. November und der 21. Juli, der Gottesmutter von Kasan gewidmet. Der Überlieferung nach wurde die Kopie der Ikone in der Kirche von der Mutter Peters I. gestiftet. Die Kirche gehört zum Dekanat Ljuberzy der Diözese Podolsk; ihr Rektor ist Erzpriester Pawel Sudarew.
Die Kirche steht in der Malaja-Kolchosnaja-Straße 62A in Kotelniki, Moskauer Oblast. 1938 geschlossen und teilweise abgerissen, wurde sie 1990 wiedereröffnet und ist heute vollständig restauriert. Ein Besuch lässt sich auf die Patronatsfeste der Kasaner Ikone am 4. November und 21. Juli legen.
Die Kirche trägt den Namen der Jungfrau von Kasan, einem wichtigen Gnadenbild in der russischen Orthodoxie, das besondere historische Bedeutung für die Region hatte. Diese Verbindung zu einem verehrten Heiligtum macht den Ort für Pilger und Gläubige besonders bedeutsam.
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