Fort Totleben, Militärfestung in Kronstadt, Russland
Das Fort Totleben ist eine Küstenverteidigungsanlage auf der Insel Kotlin mit unterirdischen Gängen, Kasernen und Geschützständen. Die Bauwerke sind miteinander verbunden und zeigen die militärische Konstruktion aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.
Das Fort entstand 1913 und wurde nach Graf Eduard Totleben benannt, der das Ingenieurdepartement des Verteidigungsministeriums leitete. Es war Teil eines umfassenden Verteidigungssystems, das die Küste der russischen Ostsee schützen sollte.
Das Fort stellt ein bedeutendes Beispiel für Militäringenieurwesen des frühen 20. Jahrhunderts dar und zeigt architektonische Elemente des nördlichen Festungsverteidigungsnetzes.
Das Fort befindet sich auf der Insel Kotlin vor Kronstadt und kann mit geführten Touren besichtigt werden. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege über die Insel uneben sind und die unterirdischen Bereiche feucht sein können.
Das Fort war eines der letzten großen Küstenbefestigungen, die vor dem Ersten Weltkrieg erbaut wurden und großtenteils sein ursprüngliches Aussehen bewahrt hat. Besucher finden hier Spuren einer militärischen Ingenieurtradition, die in Russland besonders einflussreich war.
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