Oeralmasj, Industrieller Mikrodistrikt in Jekaterinburg, Russland.
Oeralmasj ist ein Stadtteil im Norden Jekaterinburgs, der Wohnblöcke, Schulen und Einkaufszentren miteinander verbindet. Das Viertel liegt neben früheren Industriegebieten und hat einen direkten, funktionalen Charakter mit breiten Straßen und gemischten Gebäuden.
Die Entwicklung begann 1927 als Teil der sowjetischen Industrialisierung, zentral rund um eine große Maschinenfabrik. Der Stadtteil wandelte sich in den 1990er-Jahren allmählich von einem reinen Industriestandort zu einem gemischten Wohn- und Geschäftsviertel um.
Der Stadtteil entstand um Fabriken herum und die Menschen dort haben ein starkes Verhältnis zu dieser industriellen Vergangenheit bewahrt. Man sieht das in den lokalen Museen und in der Art, wie Nachbarn sich treffen und ihre Geschichte weitergeben.
Mehrere Buslinien und Straßenbahnen verbinden den Stadtteil mit dem Zentrum und bieten tagsüber und abends regelmäßige Verbindungen. Die meisten Orte lassen sich zu Fuß oder mit kurzen Fahrten erreichen, wobei die Infrastruktur eher funktional als komfortabel gestaltet ist.
Der Stadtteil behielt viele sowjetische Gebäudestrukturen und Planungsmerkmale, die heute als historisches Beispiel für Arbeitersiedlungen gelten. Besucher finden hier ein authentisches Bild davon, wie Industriestädte der Sowjetzeit funktioniert haben.
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