Surb-Chatsch-Kloster, Armenisches Kloster in Staryi Krym, Russland
Das Surb Khach Kloster ist ein armenisches Kloster in Staryi Krym, das mehrere Hauptgebäude wie die Kirche Surb Nshan, ein Speisehaus und Wohnräume miteinander verbindet, die auf Berghängen angeordnet sind. Die Anlage enthält auch alte Brunnen und Gärtner, die das Gelände durchlaufen und eine zusammenhängende Struktur schaffen.
Ein armenischer Erzbischof gründete das Kloster 1358, als viele Armenier von ihren historischen Ländern nach Krim zogen und sich dort niederließen. Obwohl die Region später türkisch besetzt wurde, behielt die Anlage ihre Bedeutung als religiöser Ort bei und wurde von der lokalen Bevölkerung besucht.
Das Kloster spielte eine wichtige Rolle im Leben der armenischen Gemeinde in der Region und zog Pilger aus verschiedenen Gegenden an, die hierher kamen, um zu beten und ihre Glaubenspraxis auszuüben. Die Besucher können heute noch sehen, wie die Räume und Wege zeigen, dass dieser Ort für Menschen ein Zentrum des Miteinanders und der Andacht war.
Das Kloster liegt etwa 3,5 Kilometer südwestlich von Staryi Krym und ist über den Hang erreichbar, wobei die Wege unterschiedlich steil sind. Vor Ort gibt es eine Ausstellung zur Geschichte des Ortes, und man sollte gutes Schuhwerk und Zeit für die Erkundung der verschiedenen Gebäude einplanen.
Die Anlage erscheint auf Gedächtnisprägungen beider Länder, die das Gelände betroffen haben: Die Zentralbank der Russland und der Nationale Bank der Ukraine gaben Münzen aus, die das Kloster abbilden. Dies zeigt, wie bedeutsam der Ort für beide Kulturen bleibt, obwohl er in einem umstrittenen Grenzgebiet liegt.
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