Südural, Gebirgskette im westlichen Russland
Die Südlichen Ural bilden ein Gebirgssystem im westlichen Russland, das sich durch mehrere parallele Höhenzüge auszeichnet, die in verschiedenen Höhenlagen verlaufen. Die höchste Erhebung ist der Jamantau, der über tiefe Flusstäler und bewaldete Hänge aufragt.
Russische Kaufleute und Siedler erreichten diese Berge Mitte des 16. Jahrhunderts, als das Zarenreich nach Osten expandierte. Die Gründung von Ufa im Jahr 1574 markierte den Beginn einer dauerhaften russischen Präsenz in der Region.
Das Gebiet der Gebirgskette beherbergt verschiedene ethnische Gruppen einschließlich Russen, Tataren und Baschkiren, die ihre traditionellen Bräuche und Sprachen pflegen.
Die Westseite erhält mehr Niederschlag und ist dichter bewaldet, während die östlichen Hänge trockener sind und offenes Gelände aufweisen. Reisende sollten beachten, dass einige Gebiete militärische Sperrgebiete sind und der Zugang eingeschränkt sein kann.
Die Westseite weist zahlreiche Karsthöhlen und unterirdische Wasserläufe auf, die durch die Auflösung von Kalkstein entstanden sind. Auf der Ostseite dominieren dagegen felsige Aufschlüsse vulkanischen Ursprungs, die der Landschaft ein ganz anderes Gesicht verleihen.
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