Monastery of the Theotokos of the Sign, Orthodoxes Kloster in Irkutsk, Russland
Das Kloster der Gottesmutter vom Zeichen ist ein orthodoxes Kloster in Irkutsk, Russland, das an der Stelle liegt, wo die Ushakovka in die Angara mündet. Die Anlage besteht aus einer Steinkathedrale, mehreren Kapellen und weiteren Bauten, die durch einen gemeinsamen Komplex verbunden sind.
Das Kloster wurde 1689 gegründet, zunächst aus Holz gebaut, und erhielt seine Steinkathedrale im Jahr 1762. Diese Entwicklung markiert den Übergang zum dauerhaften Kirchenbau in Sibirien, der mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Region einherging.
Das Kloster trägt den Namen der Gottesmutter vom Zeichen, einer Ikone, die in der orthodoxen Tradition als Schutzpatronin gilt. Wer die Anlage besucht, kann an Gottesdiensten teilnehmen, bei denen Gesang und Weihrauch den Alltag der Gemeinschaft prägen.
Das Kloster liegt direkt an der Angarskaya-Straße und ist zu Fuß leicht erreichbar. Für einen Besuch der Kathedrale, der Kapellen und des Friedhofs sollte man genug Zeit einplanen, da die Anlage recht weitläufig ist.
Auf dem Klosterfriedhof liegt Grigori Schelichow begraben, der im 18. Jahrhundert die erste dauerhafte russische Siedlung in Alaska gründete. Nicht weit davon entfernt befindet sich das Grab des Historikers Afanassi Schtschapow, was den Ort zu einem ungewöhnlichen Ort des Gedenkens macht.
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