Institut der Länder Asiens und Afrikas, Akademisches Institut für asiatische und afrikanische Studien in Moskau, Russland
Das Institut für Asienkunde und Afrikanistik ist eine akademische Fakultät in Moskau, die sich auf die Forschung und Lehre von über 40 Sprachen aus Asien und Afrika spezialisiert hat. Die Einrichtung verfügt über spezialisierte Abteilungen, Sprachlaboratorien und umfangreiche Fachbibliotheken, die Lehrmaterialien in diesen Sprachen bereitstellen.
Das Institut wurde 1956 gegründet und hieß zunächst Institut für Orientalische Sprachen an der Moskauer Staatsuniversität. 1972 erhielt es seinen heutigen Namen, um auch afrikanische Studien in seinen Forschungsauftrag aufzunehmen.
Das Institut bewahrt umfangreiche Sammlungen von Handschriften und Forschungsmaterialien zu asiatischen und afrikanischen Gesellschaften auf, die für Studierende und Forscher zugänglich sind. Diese Bestände ermöglichen tiefe Einblicke in die Sprachen und Kulturen dieser Regionen über historische Dokumente hinweg.
Das Institut befindet sich im Zentrum Moskaus und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, wobei der Campus Studierenden Zugang zu Sprachlaboratorien und Forschungsressourcen bietet. Besucher sollten beachten, dass es sich um eine akademische Einrichtung handelt, daher ist es am besten, sich an Öffnungszeiten und Besuchsbeschränkungen zu erkundigen.
Das Institut beschäftigt rund 250 Lehrkräfte, die eigene Lehrbücher, wissenschaftliche Publikationen und Wörterbücher für die gelehrten Sprachen verfassen. Diese Eigenproduktionen machen es zu einer unabhängigen Quelle für Sprachlehrmaterialien, die oft nicht woanders verfügbar sind.
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