Maltese Chapel, Katholische Kirche in Sankt Petersburg, Russland
Die Maltesische Kapelle ist ein katholisches Gotteshaus in Sankt Petersburg mit einer prägnanten Architektur aus der Neeklassik. Der Raum zeichnet sich durch Rundgewölbe, rechteckige Wände und eine mit Säulen gerahmte Apsis aus, die eng mit den umliegenden Flächen verbunden ist.
Paul I. ließ die Kapelle zwischen 1798 und 1800 errichten, nachdem französische Truppen Malta besetzten und die Ritter vertrieben. Das Gebäude entstand als Zufluchtsstätte für den verfolgten Orden und wurde schnell zu einem wichtigen religiösen Zentrum in der Stadt.
Die Kapelle dient heute als Gotteshaus für die katholische Gemeinschaft und wird von Besuchern wegen ihrer schlichten, eleganten Innenausstattung geschätzt. Die Orgel, die nach ihrer Restaurierung wieder an ihren ursprünglichen Ort zurückkehrte, prägt den Raum und wird für Konzerte genutzt.
Der Besuch ist mit einem gültigen Ausweis möglich; interessierte Besucher sollten sich vorher über aktuelle Öffnungszeiten erkundigen. Fotografieren im Inneren erfordert manchmal besondere Genehmigung, daher ist es ratsam, vorher zu fragen.
Der Herzog von Leuchtenberg, der als Schirmherr der Kapelle diente und Schwiegersohn von Zar Nikolaus I. war, ruht in einem Grab innerhalb der Kirche. Diese Verbindung zur kaiserlichen Familie machte den Ort zu einer Gedenkstätte von besonderer Bedeutung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.