Moscow Orphanage, Neoklassizistisches Monument im Tagansky-Bezirk, Moskau, Russland.
Das Moskauer Waisenhaus ist ein großes Gebäudekomplex mit neoklassizistischen Merkmalen, das sich entlang des Moskva-Flusses erstreckt und durch aufwendige architektonische Details geprägt ist. Ein spitzenbesetzter Belvedere in der Nähe des Ufers markiert einen besonderen Punkt des Anwesens.
Die Einrichtung wurde 1764 unter der Herrschaft von Katharina der Großen gegründet, um Waisen auszubilden und sie zu wertvollen Bürgern zu machen. Der Betrieb verlief jedoch unter schwierigen Bedingungen, die die Gesundheit vieler Bewohner beeinträchtigten.
Das Theater der Einrichtung entwickelte sich zu einem Ort, wo Kinder auftraten und ihre künstlerischen Fähigkeiten zeigen konnten. Die Aufführungen waren öffentlich und trugen dazu bei, dass die jungen Bewohner selbstbewusst wurden.
Der Komplex besteht aus mehreren verbundenen Gebäuden und Strukturen, die man zu Fuß erkunden kann, wobei der Flussweg gut zum Spaziergang geeignet ist. Derzeit finden Restaurierungsarbeiten statt, daher können einige Bereiche begrenzt zugänglich sein oder andere Wege erfordern.
Das Gebäude gilt als eines der größten Bauwerke aus der Zeit vor der sowjetischen Revolution und zeigt daher die Ambition und Ressourcen des zaristischen Russlands. Die Restaurierungsteams nutzen spezialisierte keilförmige Gerüste, um die geometrische Struktur und die architektonischen Formen zu schonen.
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